Freitag, Juni 18, 2010

Albet i Noya siedelt Population von Fledermäusen an zur Kontrolle des Traubenkamms



Albet i Noya hat zusammen mit seinem Berater Xavier Bayer, Biologe und Spezialist der Region Penedès für diese Säugetiere, die ersten Nistkästen angebracht, um die Poblationen einiger der in Subirats vorkommenden 15 Fledermausarten anzusiedeln.

Auf der Finca von Can Simón (Gemeinde Canaletas) wird bald ein altes Haus hergerichtet zur Beherbergung einer großen Kolonie, sowohl für den Sommer (im oberen Stockwerk) als auch den Winter (Kellergeschoss); ein wahres Luxushotel für diese Tierchen, die streng geschützt sind und die in den Bio-Weinbergen von Albet i Noya, die sich glücklicherweise immer mehr im Penedès ausbreiten, nicht durch Insektizide verseuchte Insekten vergiftet werden.

Die Nistkästen an den Bäumen ersetzen die nicht mehr vorhandenen alten Bäume, die den Lebensraum der Tiere im Frühjahr und Sommer bildeten. Sie können aus den bereits benutzten Wein-Holzkisten gebaut werden, womit diese Verpackungsmaterialen gleichzeitig auf sehr ökologische Weise ein zweites Mal verwendet werden können.

Diese Kisten werden mit Eingängen für die Fledermäuse versehen und es werden Bretter eingefügt, auf denen die Tiere tagsüber ruhen können. Bei Nacht fliegen die Fledermäuse aus, um zu jagen, da dann die Schmetterlinge vom Traubenkamm fliegen und von den Fledermäusen gejagt werden. Dadurch vermindert sich der Schmetterlingsbestand und es wird die Kontrolle mit anderen Mitteln erleichtert, was zur reduzierten Beschädigung der Traube führt, die der so genannte Traubenkamm verursacht, der der Hauptzugang zur Traube für Botrytis-Pilz oder Fäulnis ist.

Diese Methode wird erfolgreich in den USA auf Baumwoll-, Mais- oder Kaffeplantagen angewendet… und auch im Ebro-Delta zur Kontrolle des Reisbohrers, wo die Fledermäuse in einer einzigen Nacht bis zu 600.000 Schmetterlinge auf einem einzigen Reisfeld jagen.

Laut Carles Flaquer (Forscher des Naturmuseums in Granollers) kann die Mückenfledermaus (Pipistrellus Pygmaeus), eine der in Subirats zahlreich vorkommenden Arten, bis zu 132 Schmetterlinge in einer Nacht fressen und gefräßigere kommen sogar auf 1.000 Insekten in einer Stunde.
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