Freitag, April 25, 2014

El Fanio 2012, der beste xarel·lo aus dem Penedès

3 Goldmedaillen und ein Diplom für Exzellenz – das sind die Preise, die wir in dieser Woche beim 48. Wettbewerb „Vinos de Calidad“ der DO Penedès erhalten haben.

Der Fanio 2012 wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet, was ihn als besten xarel·lo aus Penedès kennzeichnet.
Aufgrund der Bedeutung dieser Sorte in unserer Region haben die Veranstalter eine neue Kategorie eingeführt, die ausschließlich Weine aus xarel·lo-Trauben bewertet. Das ist ein großer Schritt und ermöglicht die Konsolidierung und Förderung von xarel·lo als Markensorte des Penedès.

Darüber hinaus wurden wir mit Goldmedaillen für den Pinot Noir / Merlot Clàssic 2013 und für den Brut 21 Barrica und mit einem Diplom für Exzellenz für den Brut Nature Reserva 3 ausgezeichnet.


Der Wettbewerb „Vinos de Calidad de la DO Penedès“, veranstaltet von der Academia Tastavins del Penedès mit technischer Unterstützung durch die DO Penedès, ist einer der ältesten Weinwettbewerbe in Katalonien und in ganz Spanien. Dabei bewertet eine Jury aus namhaften Sommeliers, Journalisten, Önologen und Restaurantbetreibern bei einer Blindverkostung die Flaschenweine mit der geschützten Herkunftsbezeichnung DO Penedès. In diesem Jahr wurden 130 Weine von 60 verschiedenen Weingütern präsentiert.

Unsere Auszeichnungen zeigen, dass wir uns in unserer Region konsolidiert haben, und bestätigen die Qualität unserer Bio-Weine, die wir mit Know-how und viel Liebe erzeugen.

Freitag, April 11, 2014

Wir gehen einen schritt weiter: Projekt Biodivine

Biodivine ist ein Projekt von Life + 2009, das sich rund um die Handhabung der Biodiversität der Weinbaulandschaften dreht. Dieses Projekt wurde 2010 ins Leben gerufen und soll voraussichtlich 2014 abgeschlossen werden. Sein Hauptziel ist es, die Vorteile der funktionellen biologischen Vielfalt aufzuzeigen.

So durfte auch bei Albet i Noya die Beteiligung an dem gesamten Projekt nicht fehlen und man legte den Schwerpunkt auf den Bereich Umwelt, um in diesem Sinne zu versuchen die Anzahl und Qualität der Bestandteile der Flure unter Berücksichtigung ihrer Regeln zu verbessern und dazu beizutragen die Lebensräume zu bereichern. Auf diese Weise wurde zur Erhaltung der Natur sowie zur Qualität der Umwelt beigetragen, indem die ästhetischen Werte dieser wunderschönen Landschaft gefördert wurden, die uns in diesem Fall mitten in Subirats zwischen den Bergen des Ordalgebirges umgibt.


Im Glauben an dieses Instrument entschlossen wir uns dazu an diesem Projekt mit der Absicht teilzunehmen, das zu verbessern, was in unserer Macht steht. Daher haben wir hart auf verschiedenen Ebenen gearbeitet: In vielen der Weinbergen mit großen Abhängen haben wir Bäume unterschiedlichster Arten gepflanzt, Steineichen, Pinien und Eichen in den Höhenlagen und Oleander in den unteren Bereichen. An den Stellen an denen die Abhänge sanfter und nicht so hoch sind, haben wir Erdbeerbäume gepflanzt. Vor Kurzem haben wir an einem sehr großen Abhang mehr als 7 Baumarten und verschiedene einheimische Sträucher gesetzt (Sadebäume, Granatbäume, ...), mit der Absicht die Erde zu festigen und einen Lebensraum und eine Nahrungsquelle für Tiere und Insekten unterschiedlichster Spezies zu schaffen.

Dieser Idee folgend, nutzen wir die sexuelle Verwirrung auf all unseren Ländereien, um auf natürliche Weise mögliche Schädlinge zu bekämpfen.


Um die Nachhaltigkeit des Bodens zu verbessern und um Erosionen vorzubeugen, werden die Weinberge 6 Monate im Jahr von einer Pflanzendecke geschützt und in den restlichen 6 Monaten bleibt diese weiterhin auf 1/3 der Parzellen bestehen. Diese entsteht in einigen Fällen auf natürliche Weise, aber zum größten Teil sähen wir unterschiedliche Leguminosen, welche auf natürliche Weise den Stickstoff in der Luft filtern und so das Grundwasser nicht kontaminieren, sondern die Pflanzen und Mikroorganismen des Bodens mit Nährstoffen versorgen.

Abschließend und mit dem Ziel das zu erhalten, was wir als eine mediterrane und traditionelle Weinbaulandschaft bezeichnen, verfügen wir insgesamt über 4.018 Meter an Trockensteinmauern, die wir in den letzten vier Jahren errichtet haben. Einige von diesen wurden rekonstruiert, aber wir haben auch neue Mauern mit der Organisation von 6 Kursen von jeweils zwei Tagen gebaut. Diese Kurse wurden mit dem Ziel angeboten, den Bewohnern der Umgebung zu zeigen, wie man mit der Trockenstein-Technik diese Terrassen restauriert und konstruiert, welche die Weinbaulandschaft des Ordalgebirges bilden und wir darauf hoffen, dass sie eines Tages als UNESCO WELTKULTURERBE anerkannt werden.

Diese uralten Konstruktionen aus Trockenstein, eine Hinterlassenschaft unserer Vorfahren, tragen außerdem zur Verbesserung der Lebensräume für zahlreiche Tierarten bei, wie Eidechsen, Mauereidechsen, Grillen, Spinnen, Würmer, Schnecken, ...

So bemühen wir uns weiterhin und ohne Pausen darum zu kämpfen, die Umwelt zu erhalten und zu verbessern.
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